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Mein erstes 8er Projekt

April 2016 beendete ich mein (hoffentlich) letztes D7 Projekt: eine Teamarbeit mit jetzt über 1000h Entwicklungszeit. Mein Kunde konnte sich leider nicht für D8 erwärmen - Bei "Zukunftsorientiert" vs. "Zeitplan" gewann der Zeitplan.

Je mehr man Drupal-7 um Custom-Module und komplexe Eigenentwicklungen erweitert, fragt man sich: Bleibt das Projekt stabil? Gibt es Sideeffects? Gibt es einen anderen/besseren Ansatz? Einen passenderen Hook ?

Dann manipuliert man nahezu undokumentierte Array-Strukturen und hofft.

Und hofft, dass in Drupal-8 durch den OOP-Aufbau diese Unsicherheiten nicht mehr existieren - oder zumindest deutlich kleiner sind.

Und hofft, dass die Mehrsprachigkeit besser und besser exportierbar in den Griff zu bekommen ist.

Und tatsächlich: Drupal-8 ist anders. Jeder OOP-Programmierer wird mir zustimmen, dass eine Erweiterung auf Basis von Klassen und Vererbung besser/sicherer/einfacher ist, als alles mit Hooks zuzuwerfen. In den seltenen Fällen, wo ein Hook Sinn macht, ist er auch noch da.

Es gibt zwar hie und da noch schlecht dokumentierte Array-Strukturen, aber zumeist arbeitet man mit Objekten und welche Methoden darauf anwendbar sind steht direkt in der Klasse selbst. Man muss nicht raten.

Mein Fazit nach 4 Monaten Drupal-8:

  • Modulentwicklung ist (noch) komplexer - weil es viele neue Paradigmen gibt, die (noch) nicht immer vollständig dokumentiert sind. 
  • Durch Klassen/Methoden ist der Code sehr aufgeräumt. Das erleichtert Eigenentwicklungen und wird langfristig die Stabilität erhöhen.
  • Die Bedienung hat sich in einigen Punkten verbessert.
  • Es fehlen immer noch ein paar Contrib-Module, aber das meiste ist da.
  • Wann man die ersten Hürden genommen hat, machts Spaß !

 

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